Es reicht nicht aus, ein Schild aufzustellen, auf dem „Biosphären-Stadt“ steht (unabhängig davon, dass nicht einmal das an den Ortseingangsschildern richtig vorgenommen wurde). Die Chancen einer Biosphärenstadt sind aktiv zu nutzen. Für die SPD ist klar, es geht dabei um die Schaffung von Arbeitsplätzen, um die Stärkung der regionalen Wirtschaft, etwa im Tourismus, im Energiebereich und im Handwerk. Deshalb hat sich die SPD für die Marke „Biosphäre“ eingesetzt.
Auch 2010 sind die St. Ingberter Jusos wieder am Ingobertusfest dabei. Zum vierten Mal in Folge erwarten vor der Schröder-Filiale, Barney's Pizza, der Klein-Buchhandlung und der Polizei wieder die drei Stände der Jungsozialisten die Wünsche der Bevölkerung aus Nah und Fern.
Neben Schwenk-Braten, XXL-Bratwürsten, Merguez, Becker's Pils, Weizen der Marke "König Ludwig" etc. gibt es in diesem Jahr auch Currywurst und Pommes Frites.
Das Fleisch-Gut kommt wieder von "Schröder". Die Besucher müssen sich auch nicht die Viertelfinalspiele verpassen.
Bei Bildung und Kinderbetreuung soll der Rotstift angesetzt werden (siehe SZ-Artikel "Bistum Trier streicht Millionen bei Kitas und Erwachsenenbildung" vom 02.06.2010). Dabei hat gerade erst die World Vision Kinderstudie gezeigt, dass sich 20 Prozent der deutschen Kinder benachteiligt fühlen aufgrund der wachsenden Kluft zwischen arm und reich (siehe SZ-Artikel "20 Prozent der deutschen Kinder fühlen sich benachteiligt" vom 02.06.2010). Auf der Informationsveranstaltung der SPD St. Ingbert West zur "Kinder- und Familienpolitik in St. Ingbert" erläuterte Sven Meier, Sprecher der SPD West, die Aktualität des Themas. Diesen negativen Entwicklungen will die SPD mit einer kinder- und familienfreundlichen Stadt St. Ingbert entgegenwirken. Ein Zentrum für Familienhilfe, attraktive Betreuungs- und Bildungsangebote sowie familiengerechte Wohnangebote seien dazu notwendig.
Die SPD hat in der letzten Stadtratssitzung gegen das „Zukunftspaket Stadtgemeinschaft“ gestimmt, da dieses Papier ein Sparen nach dem Prinzip des Rasenmähers vorsieht: Kleinstsparbeträge auf Kosten von Kultur, Vereinen und den städtischen Leistungen, Erhöhungen der Gebühren bei VHS, Schwimmbad, sowie das fast schon blinde Verkaufen von städtischen Immobilien um kurzfristig das Haushaltsloch zu stopfen.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise macht auch vor St. Ingbert nicht halt. In den letzten Wochen wurde viel über Ausgabenkürzungen und Einnahmesteigerungen diskutiert. Das „Zukunftspaket Stadtgemeinschaft“ soll die Stadt über die Krise bringen. Die Jusos im Stadtverband St. Ingbert haben in den letzten Wochen viel über die Haushaltslage von St. Ingbert, aber auch der der Kommunen generell diskutiert. Als Ergebnis veröffentlicht die Jugendorganisation der SPD nun ihr Thesenpapier „Kommunale Finanzen: Zur Haushaltssituation der Kommunen in Deutschland und der Stadt St. Ingbert“, verfasst von Jan Diersmann, Beauftragter der Jusos für Haushalt und Finanzen.