SPD will Bürgerwerkstatt zur Biosphärenregion

Veröffentlicht am 16.07.2010 in Gemeindepolitik

Es reicht nicht aus, ein Schild aufzustellen, auf dem „Biosphären-Stadt“ steht (unabhängig davon, dass nicht einmal das an den Ortseingangsschildern richtig vorgenommen wurde). Die Chancen einer Biosphärenstadt sind aktiv zu nutzen. Für die SPD ist klar, es geht dabei um die Schaffung von Arbeitsplätzen, um die Stärkung der regionalen Wirtschaft, etwa im Tourismus, im Energiebereich und im Handwerk. Deshalb hat sich die SPD für die Marke „Biosphäre“ eingesetzt.

Aber es geht auch darum, dass die Biosphäre identitätsstiftend sein kann.

Die SPD-Fraktion hat deshalb beantragt, dass die Stadtverwaltung zur Entwicklung von Leitthemen für die Biosphärenstadt St. Ingbert Bürgerwerkstätten veranstaltet. So können die Kenntnisse, Wünsche und Anregungen der St. Ingberter Bürgerinnen und Bürger ganz konkret und zu einem frühen Zeitpunkt in die Konzepte der Stadt St. Ingbert und des Biosphärenzweckverbands Bliesgau einfließen. Für eine ergebnisorientierte, qualitätsvolle Bürgerwerkstatt ist eine professionelle Gestaltung notwendig.

Um die Bürgerschaft möglichst facettenreich in das Projekt einzubeziehen, sollen gezielt Schlüsselpersonen aus den Bereichen Wirtschaft und Verkehr, Bildung und Wissenschaft, Freizeit und Tourismus sowie Kultur, Soziales und Umwelt zur Teilnahme an den Werkstätten gebeten werden. Einzuladen sind darüber hinaus interessierte und engagierte St. Ingberter Bürgerinnen und Bürger. Anzustreben sind (mehrere) ein- oder mehrtägige Bürgerwerkstätten, in denen auch Anregungen in weiterzuentwickelnde Leitthemen einfließen sollen.

„Ziel ist“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sven Meier, „dass wir St. Ingbert als die regionale Biosphären-Hauptstadt verstehen!“

 

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