SPD: Für Neubauflächen in allen St. Ingberter Stadtteilen

Veröffentlicht am 02.05.2018 in Kommunalpolitik

Das von der Stadt St. Ingbert beauftragte Wohnbauflächenkonzept stellt für die SPD Stadtratsfraktion eine gute Grundlage für eine sachbezogene Diskussion über die langfristige Stadtentwicklung dar. Für ein modernes und attraktives St. Ingbert hält die SPD ein maßvolles Angebot an Neubaugebieten in allen Stadtteilen für erforderlich.

In dem Wohnbauflächenkonzept, das eine Grundlage für den anschließend zu erstellenden Flächennutzungsplan der Stadt darstellt, werden anhand einer Vielzahl von städtebaulichen Kriterien mögliche Potenzialflächen für Wohnbau bewertet. Allerdings werden Wohnbauflächen mit einer hohen Entwicklungspriorität ausschließlich in den Stadtteilen St. Ingbert-Mitte und Rohrbach vorgeschlagen. Die SPD Stadtratsfraktion fordert jedoch ein Angebot an Neubaugebieten auch in den übrigen Stadtteilen Hassel, Oberwürzbach und Rentrisch sowohl für einheimische, als auch für zuziehende Bauinteressenten.

Auf im Konzept bewerteten Wohnbaupotenzialflächen im städtischen Eigentum oder im Eigentum bauwilliger Privater sollte nach Meinung der SPD eine zügige Umsetzung der Planung und Bebauung angestrebt werden.

Zu einer modernen und attraktiven Stadt gehört ein moderates Angebot an Neubaugebieten, damit St. Ingbert im Wettbewerb um Neubürger, insbesondere junge Familien, mit den umliegenden Kommunen, hier vor allem mit Saarbrücken und Homburg, aber auch mit den Bliesgau-Gemeinden, nicht noch weiter zurückfällt.

„CDU und Familienpartei fordern zwar die Internationale Schule für St. Ingbert und beschwören die Attraktivität von St. Ingbert als Wohnstadt, wollen dann aber Investoren und Neubürgern vorschreiben, nur noch in seit Jahrzehnten nicht zu aktivierende Baulücken zu bauen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Meier.

Die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern und auch nach Mietwohnungen wird laut Konzept derzeit nicht befriedigt. Wer diesem Bedarf nur in den Baulücken und im Leerstand begegnen will, ist naiv und trägt dazu bei, dass immer mehr junge St. Ingberter Familien aus der Stadt vertrieben werden, um sich adäquaten modernen Wohnraum außerhalb von St. Ingbert zu suchen.

Das Wohnbauflächenkonzept unterstreicht darüber hinaus die Erforderlichkeit des seit vielen Jahren von der SPD geforderten Sozialen Wohnungsbaus in St. Ingbert. Zum einen haben die Mieten für einfache Wohnungen überdurchschnittlich angezogen, zum anderen fallen Sozialwohnungen aus der Mietpreisbindung, ohne dass entsprechender Ersatz geschaffen wurde. Die Schaffung preisgünstiger Wohnungen kann nur im Mehrgeschosswohnungsbau erfolgen, für den entsprechende Flächen zur Verfügung gestellt werden müssen.

Wer vor dem Demographischen Wandel in St. Ingbert, d.h. dass die St. Ingberter immer weniger und älter werden, verzagt, der kann die Stadt nicht zukunftsfähig und modern gestalten.

Erforderliche langfristige Planungen der Stadtentwicklung für die nächsten 15 bis 20 Jahre und somit für die nächste Generation dürfen nicht kurzfristigen partei- und wahltaktischen Interessen geopfert werden.

Unbestritten hat St. Ingbert Bedarf, sich nicht nur als Stadt zum Arbeiten, sondern auch als Stadt zum Wohnen weiterzuentwickeln, um für weiteren Zuzug, insbesondere von jungen Familien, attraktiv zu sein. „Ziel einer nachhaltigen Stadtplanung ist für die SPD, sinnvolle Lösungen zwischen dem Bedürfnis nach Grünflächen und dem Bedarf an modernen sowie bezahlbaren Wohnungen zu entwickeln“, erläuterte Sven Meier, der Vorsitzende der SPD Stadtratsfraktion.

 

Kommunalwahl 2019

Informationen zur Oberbürgermeisterwahl finden Sie in Kürze unter

www.sven-meier.info

Termine

Sicher leben in Oberwürzbach

Eine Veranstaltung der SPD Oberwürzbach mit Experten aus Politik, Polizei und Handwerk
Es dauert meist nur wenige Sekunden, bis unsere Sicherheit beeinträchtigt sein kann. Ob Einbruch oder Überfall - derartige Ereignisse passieren unerwartet und hinterlassen bleibende Spuren bei den Betroffenen. Doch auch wenn faktisch noch nichts passiert ist, hat sich unser allgemeines Sicherheitsempfinden in den letzten Jahren stark verändert. Doch hat sich die Sicherheitslage in unserem Land tatsächlich verändert? Wie gehen wir mit unseren Ängsten um? Wie können wir uns vor drohenden Gefahren schützen?
Diese und andere Fragen zum Thema Sicherheit diskutieren mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern Stefan Pauluhn, MdL und Kreisvorsitzender der SPD Saar-Pfalz, Hugo Müller, Polizist und stv. Polizeipräsident, Torsten Towae, stv. Leiter Polizeiinspektion St. Ingbert, Sven Meier, Stadtverbandsvorsitzender SPD St. Ingbert, und Jürgen Dressler, Geschäftsführer der Rollladen- und Fensterfabrik Dressler GmbH.
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 04. April 2019, 18.30 Uhr, im Pfarrheim in Oberwürzbach. Dazu ergeht herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei.