SPD: Kreissparkasse soll angemessenen Service in St. Ingbert bieten

Kommunalpolitik

Die SPD Stadtratsfraktion bedauert die Schließung der Geschäftsstellen der Kreissparkasse Saarpfalz (KSK) an den Standorten Josefstaler Straße, Peter-Eich-Straße, Ensheimer Straße und Wiesenstraße in St. Ingbert sowie in der Unteren Kaiserstraße in Rentrisch. Die Nutzerinnen und Nutzer dieser Geschäftsstellen sind über die Schließung sehr enttäuscht.

"Statt das Alleinstellungsmerkmal der Kundennähe positiv zu nutzen, wird das Serviceangebot beendet", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Meier.

Zwar mag die Digitalisierung zu verändertem Kundenverhalten beitragen, dennoch suchen viele Kundinnen und Kunden den persönlichen Kontakt und das direkte Beratungsgespräch. Für die ältere Bevölkerung und für mobil eingeschränkte Kunden ist es nur schwer zumutbar, die KSK-Filiale am Markt zu erreichen.

Für die von Schließung bedrohten Standorte fordert die SPD Stadtratsfraktion das Angebot von Teilöffnungen und die Einrichtung von Selbstbedienungs-Systemen, damit die Bürgerinnen und Bürger zumindest einen Geldautomaten, einen Kontoauszugsdrucker und einen Überweisungsterminal vor Ort haben. Insbesondere für den Stadtteil Rentrisch wird ein Service-Angebot für zwingend erforderlich gehalten.

Seitens der Kreissparkasse wird zwar betont, dass sie `größten Wert auf regionale Bindung und ein flächendeckendes Geschäftsstellennetz´ legt. „Umso unverständlicher ist, dass dennoch alle Service-Angebote an den betroffenen Standorten ersatzlos entfallen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Meier.

 
 

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