SPD für Einrichtung eines dauerhaften Fonds für Hilfen bei Unwetterkatastrophen

Veröffentlicht am 09.06.2018 in Kommunalpolitik

Die SPD St. Ingbert unterstützt Überlegungen zur Schaffung eines Hilfsfonds für Maßnahmen bei Unwetterkatastrophen. Dieser sollte jedoch nicht nur auf die derzeitige Unwettersituation bezogen werden.

Aktuell ist rasches Handeln durch punktuelle, direkte und unbürokratische Hilfen in Ergänzung zu dem von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmenpaket gefordert. „In der jetzigen Lage wird die SPD Maßnahmen mittragen, die den Betroffenen, Bürgern wie Vereinen, in allen St. Ingberter Stadtteilen kurzfristig weiterhelfen. Dies betrifft auch die Abfall- und Sperrmüllentsorgung“, so Sven Meier, Vorsitzender der SPD Stadtratsfraktion.

Erforderlich sind ebenfalls Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der technischen Ausstattung der St. Ingberter Feuerwehren. Bachläufe, Regenüberlaufbecken und Kanäle im Stadtgebiet sind zügig zu kontrollieren und zu reinigen.

Die aktuelle Lage muss zum Anlass genommen werden, sich auch mittelfristig für künftige Ereignisse zu rüsten: Notwendig ist eine Haushaltsreserve für einen Hilfsfonds, auf den fallweise mit eindeutigem Widmungszweck und nach transparenten Vorgaben zugegriffen werden kann. Es ist erforderlich, Vergabekriterien zur Vermeidung eines „Windhundprinzips“ zu erarbeiten.

Auch die Art der Maßnahmen ist klar zu bestimmen, z.B. technische Hilfen durch Stadtwerke, Stadtverwaltung, Feuerwehren und THW, Unterstützung bei Verhandlungen mit Versicherungen, Einmalzahlungen, Überbrückungsdarlehen etc. Ferner sind in allen St. Ingberter Stadtteilen die seitens des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz geförderten Starkregenkonzepte zu erstellen, um die Risiken solcher Unwetterkatastrophen zukünftig zu mindern.

Hierzu wird die SPD Stadtratsfraktion Eckpunkte in einem Antrag zum nächsten Stadtrat einbringen.

 

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Eine Veranstaltung der SPD Oberwürzbach mit Experten aus Politik, Polizei und Handwerk
Es dauert meist nur wenige Sekunden, bis unsere Sicherheit beeinträchtigt sein kann. Ob Einbruch oder Überfall - derartige Ereignisse passieren unerwartet und hinterlassen bleibende Spuren bei den Betroffenen. Doch auch wenn faktisch noch nichts passiert ist, hat sich unser allgemeines Sicherheitsempfinden in den letzten Jahren stark verändert. Doch hat sich die Sicherheitslage in unserem Land tatsächlich verändert? Wie gehen wir mit unseren Ängsten um? Wie können wir uns vor drohenden Gefahren schützen?
Diese und andere Fragen zum Thema Sicherheit diskutieren mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern Stefan Pauluhn, MdL und Kreisvorsitzender der SPD Saar-Pfalz, Hugo Müller, Polizist und stv. Polizeipräsident, Torsten Towae, stv. Leiter Polizeiinspektion St. Ingbert, Sven Meier, Stadtverbandsvorsitzender SPD St. Ingbert, und Jürgen Dressler, Geschäftsführer der Rollladen- und Fensterfabrik Dressler GmbH.
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