Feuerwehrgerätehaus St. Ingbert: SPD fordert schrittweise Sanierung

Veröffentlicht am 12.07.2015 in Kommunalpolitik

Bei einem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr in St. Ingbert-Mitte informierte sich die SPD Stadtratsfraktion Ende Juni 2015 über der Zustand des Gebäudes und notwendige Sanierungsmaßnahmen.

Im Beisein von Wehrführer Andreas Menges stellten Löschbezirksführer Wolfram Zintel und stv. Löschbezirksführer Matthias Thom der Fraktion ein Sanierungskonzept vor, das im Wesentlichen folgende Elemente beinhaltet:

  • Ertüchtigung der Atemschutzanlage
  • Bauliche Veränderungen zur Beseitigung von Unfallgefahren
  • Abtrennungen von Lager und Werkstatt
  • Verbesserung der hygienischen Verhältnisse.

Durch eine relativ überschaubare Investition in den Bereich Atemschutz kann gewährleistet werden, dass nicht nur die St. Ingberter Wehrbezirke, sondern auch umliegende Gemeinden sowie Werksfeuerwehren diese Einrichtung - teilweise gegen Entgelt - nutzen könnten. Am Standort St. Ingbert wäre diese Dienstleistung mittelfristig gesichert.

In der Fahrzeughalle wäre es sinnvoll, den Arbeitsbereich Werkstatt durch einen entsprech­enden Innenausbau abzutrennen – auch um Heizkosten einzusparen. Aus Gründen der Sicherheit sollte außerdem ein Lager für höherwertige Vorräte und Utensilien mittels einer Gitterkonstruktion eingerichtet werden. Dringend zum Unfallschutz erforderlich ist zudem die Beseitigung einer Gefahrenquelle in der Fahrzeughalle: die Abdeckung der durchlaufenden Wasserrinne hat bereits einen Personenunfall verursacht.

Die Mitglieder des Stadtrats konnten sich bei einer Begehung außerdem von nicht mehr zeitgemäßen hygienischen Zuständen in den Toiletten für Damen und Herren überzeugen.

Die Feuerwehrkameradschaft ist bereits tatkräftig mit einem hohen Anteil an Eigenleistung an die Maßnahmen herangegangen. Sie benötigt aber von Seiten der Verwaltung und des Stadtrats mehr Unterstützung und vor allem Planungssicherheit. „Das vorgelegte Konzept ist durchdacht, maßvoll und modular aufgebaut“, so der Fraktionsvorsitzende Sven Meier. „Es muss nun durch die Verwaltung vergabereif durchgeplant werden. Der Stadtrat ist aufgerufen, durch einen Nachtragshaushalt die von der Koalition verursachten Streichungen und Verzögerungen zu korrigieren, um das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr positiv aufzugreifen.“

 

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