Kahlschlag am Thume Eck

Veröffentlicht am 19.11.2016 in Kommunalpolitik

Seit einigen Wochen laufen die städtischen Abrissarbeiten an der Kreuzung Josefstalerstraße - Kohlenstraße. Das Haus Thum (ehemals Lebensmittelgeschäft) und das angrenzende Gebäude verschwinden. Gefährdet ist die gesamte Häuserzeile – beim Gasthaus Edelweiß scheitern Abrisspläne bisher nur an den Eigentumsverhältnissen.

Wie die entstehenden Brachflächen genutzt werden sollen, ist bisher weitgehend unklar. Es wird von zusätzlichen Abbiegespuren gesprochen, einer eventuellen Gegenläufigkeit der Kohlenstraße, ohne dass bisher eine Planung vorliegt.

Die SPD Stadtratsfraktion ist der Ansicht, dass vor solchen Eingriffen ins Stadtbild zwingend vorab geklärt werden muss, wie die städtebaulichen Probleme, die durch einen solchen Kahlschlag entstehen, gelöst werden können. Es muss verhindert werden, dass eine ähnlich verheerende städtebauliche Situation wie auf der anderen Seite der Kreuzung im Bereich zwischen Neunkircher Weg/ Gartenstraße und Josefstalerstraße entsteht - eine Konsequenz des damaligen Straßendurchbruchs der Otto-Toussaint-Straße (Abriss Gambrinushalle und Katasteramt).

"Die SPD hatte im Stadtrat darauf gedrängt, vor den Abrissmaßnahmen eine umfassende Planung für die Neugestaltung dieses Bereichs zu erstellen. Das sollte im Rahmen eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs erfolgen. Dies ist leider, trotz vorhandener Beschlusslage, bisher nicht erfolgt", so Dr. Klaus Güttes, Mitglied der SPD Stadtratsfraktion.

Die wesentlichen Aspekte aus Sicht der SPD Stadtratsfraktion für das weitere Vorgehen sind:

- Es darf keine breite Autoschneise entstehen, die den Nordteil der Stadt vom Zentrum trennt. Die Zeiten sind vorbei, in denen Städte in erster Linie für die Bedürfnisse des Autoverkehrs geplant wurden.

- Die Nutzung der durch den Abriss entstehenden Brachflächen vorwiegend durch die Anlage von Parkplätzen wäre ein städtebauliches Desaster.

- Unter Erhaltung des traditionsreichen Gasthauses Edelweiß muss eine städtebauliche Neuüberplanung des gesamten Bereichs zwischen Neunkircher Weg und Einmündung Theresienstraße erfolgen.

 

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Sicher leben in Oberwürzbach

Eine Veranstaltung der SPD Oberwürzbach mit Experten aus Politik, Polizei und Handwerk
Es dauert meist nur wenige Sekunden, bis unsere Sicherheit beeinträchtigt sein kann. Ob Einbruch oder Überfall - derartige Ereignisse passieren unerwartet und hinterlassen bleibende Spuren bei den Betroffenen. Doch auch wenn faktisch noch nichts passiert ist, hat sich unser allgemeines Sicherheitsempfinden in den letzten Jahren stark verändert. Doch hat sich die Sicherheitslage in unserem Land tatsächlich verändert? Wie gehen wir mit unseren Ängsten um? Wie können wir uns vor drohenden Gefahren schützen?
Diese und andere Fragen zum Thema Sicherheit diskutieren mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern Stefan Pauluhn, MdL und Kreisvorsitzender der SPD Saar-Pfalz, Hugo Müller, Polizist und stv. Polizeipräsident, Torsten Towae, stv. Leiter Polizeiinspektion St. Ingbert, Sven Meier, Stadtverbandsvorsitzender SPD St. Ingbert, und Jürgen Dressler, Geschäftsführer der Rollladen- und Fensterfabrik Dressler GmbH.
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 04. April 2019, 18.30 Uhr, im Pfarrheim in Oberwürzbach. Dazu ergeht herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei.